h_da-Studierende entwickeln Installation für Ausstellung im Deutschen Filmmuseum Frankfurt

Auf ihrem Weg zur Ausstellung „Film und Games. Ein Wechselspiel“ gelangen Besucherinnen und Besucher des Deutschen Filmmuseums Frankfurt ab dem 1. Juli zunächst in den „LufTraum“. Dort im Eingangsbereich des Museums ist auf einer 14 Meter hohen und 4 Meter breiten Fläche eine interaktive Echtzeit-Installation zu sehen, die vom Publikum auf vier Geschossen aktiv mitgestaltet werden kann. Entwickelt haben den „LufTraum“ Studierende des Masterstudiengangs „Leadership in the Creative Industries“ aus dem Fachbereich Media am Mediencampus der Hochschule Darmstadt (h_da) in Dieburg.

Der Studiengang verbindet Themen aus den Bereichen Film, Games, Sound und interaktive Medien, so wie auch die Sonderausstellung im Deutschen Filmmuseum die wechselseitige Einflussnahme zwischen Filmen und Games thematisiert. Die Besucherinnen und Besucher sollen sich interaktiv mit der Thematik auseinandersetzen und haben bereits im „LufTraum“ die Gelegenheit, dies anhand der Formulierung von Wünschen und Träumen auszuprobieren – Kernthemen in vielen Filmen und Games.

In der intermedialen und interaktiven Installation der h_da-Studierenden können die Besucherinnen und Besucher ihre Wünsche und Träume auf eine Reise schicken, indem sie mehrere „haptische Interfaces“ (Stationen) bedienen. Gleich zu Beginn besteht die Möglichkeit, einen Wunsch oder Traum auf einer Schreibmaschine einzutippen, woraufhin dieser künstlerisch visualisiert und mit Fragmenten aus Filmen angereichert an den Wänden des Luftraums auf seinen Weg gebracht wird.

Bis zum Eingang der „Film+Games“-Ausstellung im dritten Geschoss des Filmmuseums passiert das Publikum weitere Etagen, auf denen es die eigenen wie auch fremde Wünsche und Träume ablenken und somit verändern kann. Zum Beispiel durch das Sprechen in ein Dosentelefon, das Bedienen eines Kompasses oder durch das Berühren einer Metallhand. Von kleinen Galerien aus lässt sich der Weg der Träume und Wünsche im „LufTraum“ beobachten.

Konzipiert und umgesetzt wurde der „LufTraum“ als Masterprojekt und zugleich Auftragsarbeit für das Deutsche Filmmuseum Frankfurt von den Studierenden Finn Dochhan, Patrick Dollekamp und Mieka Winkelmann mit technischer Unterstützung von Alexander Radacki. Betreut wurde das Projekt von Professorin Claudia Söller-Eckert und Professor Frank Gabler vom Fachbereich Media der Hochschule Darmstadt.

Detaillierte Informationen zum Konzept der interaktiven Installation finden sich unter www.installation-luftraum.de

Nähere Informationen zur Sonderausstellung im Deutschen Filmmuseum gibt es auf: www.filmundgsames.de

Die Ausstellung läuft bis zum 31. Januar 2016, erwartet werden rund 40 000 Besucherinnen und Besucher.