Forschungscampus 2015

ForschungsCampus FC3 gibt neue Impulse zu nachhaltiger Mobilität

Wie geht Nachhaltige Mobilität in Megacities? Wie können wir Energie besser speichern? Und sprechen Autos künftig miteinander? Wissenschaftliche Antworten auf diese und ähnliche Fragen zu Nachhaltiger Mobilität gab es am Freitag auf der dritten Konferenz des ForschungsCampus FC3. Auf der Veranstaltung der Hochschule RheinMain, der Hochschule Darmstadt und der Frankfurt University of Applied Sciences im Verbund mit Kooperationspartnern aus der Industrie präsentierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aktuelle Forschungsergebnisse und Ideen zur Weiterentwicklung.

Schirmherr Boris Rhein, Hessischer Minister für Wissenschaft und Kunst eröffnete die Konferenz im House of Logistics and Mobility (HOLM) Frankfurt und betonte: „Der ForschungsCampus FC³ schafft den Rahmen zu einem gemeinsamen Forschungs- und Transferansatz in der anwendungsorientierten Verbundforschung: Dies ist auch ein Weg zur Stärkung der Hochschulen für angewandte Wissenschaften als wichtiger Markstein für Innovationen und als Impulsgeber der Region.“ Auch Prof. Dr. Detlev Reymann, Präsident der Hochschule RheinMain, sieht im ForschungsCampus FC³ eine „wichtige Chance für die Bündelung und den Ausbau der Forschungsinfrastruktur zur gemeinsamen Nutzung durch die drei Hochschulen. Über 30 Professorinnen und Professoren dieser Hochschulen bringen zentrale Kompetenzen zur Bearbeitung aktueller Forschungsfragen der Nachhaltigen Mobilität in den ForschungsCampus FC³ ein.“

Rund 200 angemeldete Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, mit führenden Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik über Ansätze der Mobilität von morgen zu diskutieren. Neue Impulse von Unternehmensseite brachten unter anderem Dr. Burkhard Milke, Direktor Elektrische Systeme, Infotainment und Elektrifizierung bei der Adam Opel AG, und James Remfrey, Leiter Technology Intelligence, Division Chassis & Safety  bei Continental, ein. Weitere Themen der hochkarätig besetzten Podien waren insbesondere „Energie und Antrieb“, „IT und Infrastruktur“ sowie „sozioökonomische Fragestellungen zur Gestaltung von Mobilitätskonzepten“. Am Ende der Konferenz bot eines der Kooperationsunternehmen den Konferenzteilnehmerinnen und -teilnehmern einen Transfer zum Flughafen in E-Fahrzeugen an.

Ziel des ForschungsCampus FC³ ist es, zusammen mit Partnern aus der Wirtschaft und anderen gesellschaftlichen Bereichen eine Infrastruktur für gemeinsame Projekte aufzubauen, welche die Erforschung, Entwicklung und prototypische Anwendung von Technologien für die nachhaltige Mobilität von morgen ermöglicht. Die drei südhessischen Hochschulen haben den ForschungsCampus FC³ im Jahr 2012 ins Leben gerufen.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter www.forschungscampus-hessen.de.